Das österreichische Bundesheer setzt seit Kurzem auch an zwei weiteren Kasernenstandorten in Klagenfurt auf eine nachhaltige, regionale Wärmeversorgung!

Die Regionalwärme Gruppe, rund um Geschäftsführer Johann Hafner erhielt 2017 von der Bioenergiezentrum GmbH mit dem Bau der rund 14 Kilometer langen Fernwärmetransportleitung von Liebenfels nach Klagenfurt den Auftrag.

2016 ging die Regionalwärme unter der Geschäftsführung von Johann Hafner und Herrn Mag. Jakob Edler aus einer öffentlichen Ausschreibung als bester Bieter hervor. Somit lag es nahe, die eigenen Kunden auch mit Abwärme aus Biomasse zu versorgen.

Die Umrüstung der bestehenden Ölkesselanlagen erfolgt(e) im November 2018 (Khevenhüller Kaserne) bzw. Frühling 2019 ( Laudon Kaserne) . Drei bestehende  Ölkesselanlagen ersetzte man durch die Umrüstung auf Wärme aus Biomasse.

Kasernen setzen auf Biomasse

Die Khevenhüller Kaserne hat einen Gesamtwärmebedarf von jährlich 4.800 MWh. Dies entspricht in etwa dem Gesamtjahresbedarf von 1000 Wohnungen. Durch die Versorgung der Regionalwärme, mit einem erneuerbaren, CO2 neutralen Energieträger können alleine in diesem Gebäude jährlich rund 600.000 Liter Heizöl bzw. 1.730 Tonnen CO2 eingespart werden.

Die Laudon  Kaserne, welche  2019 auf umweltfreundliche Regionalwärme umgestellt wird, hat beinahe das idente Einsparpotenzial. Somit werden mit den beiden Gebäudekomplexen in Summe 1.200.000 Liter Heizöl und 3.460 Tonnen an CO2 Emissionen jährlich eingespart! Das österreichische Bundesheer leistet damit einen wertvollen Beitrag zur Erreichung der Klima- und Umweltziele und zur Sicherung einer nachhaltigen, enkeltauglichen Zukunft!

Neben dem positiven Umwelteffekt, leistet der Umstieg zusätzlich einen wesentlichen Beitrag zur heimischen Wertschöpfung. Im Einzugsgebiet konnten neben der Khevenhüller Kaserne auch noch die ehemaligen, angrenzenden Bundesheer Wohnhäuser sowie der OBI Markt und die Malerei Trapp als Abnehmer, umweltfreundlicher Wärme gewonnen werden.