Der Magdalensberg ist ab sofort um eine ganz besondere Attraktion reicher: Beim Gipfelhaus wurde eine spezielle Lowlight-Panoramakamera installiert. Das Besondere
daran: Es handelt sich um eine Kamera, die selbst in der Nacht taghelle Bilder liefert und diese auch mittels Virtual Reality Brille darstellen kann. Die Lichtstärke ist dabei so hoch, dass man mit der Kamera mehr sehen kann, als mit freiem Auge. Im Tourismus ist es der erste Standort weltweit, welcher mit diesem Lowlight-Panoramakamerasystem ausgestattet ist!

Schelander, Alex Skorianz, Hohenwarter, Scherwitzl, Heike Skorianz, Duller.

Die Panoramakamera wird von der Tourismusregion Mittelkärnten, gemeinsam mit der Marktgemeinde Magdalensberg, der Familie Skorianz vom Gipfelhaus und der ZAMG finanziert. Auf deren Homepages ist der Link zur Kamera implementiert.

„Der Magdalensberg ist ein beliebtes und äußerst gut frequentiertes Ausflugsziel“, sagte Dr.
Andreas Duller, Geschäftsführer der Tourismusregion Mittelkärnten. „Diese außergewöhnliche Kamera sorgt nicht nur für ein unglaublich tolles Panorama mit Ausblicken durch die Region, sie ist auch mit dem Internet verlinkt und eindeutig ein Benefit für Einheimische, Gäste sowie die Internet und Smartphone User“, so Dr. Duller, der auf die immer größer werdende Bedeutung der digitalen Technik hinweist und die damit verbundenen Herausforderungen für den Tourismus. „Die Kamera ist ein, dem Zeitgeist entsprechender wichtiger Gästeservice!“

„Mit dieser Kamera ist es weltweit möglich, vom Kraftplatz Magdalensberg aus Panoramabilder vom Kärntner Zentralraum anzusehen – eine ganz tolle Sache und ein Magnet für den Tourismus“, „betonte Andreas Scherwitzl, Bürgermeister der Marktgemeinde Magdalensberg. Die Kamera ist mit einem speziellen Fisheye-Objektiv ausgestattet und zeigt ein herrliches Panoramabild. Der PanoCloud Viewer entzerrt das Bild und blendet Textbeschriftungen interessanter Punkte, wie etwa der Berggipfel ein. Ein spezielles „Templatekonzept“ dieses Viewers ermöglicht den Betreibern, die Kamera in ihre eigenen Webseiten mit Logo und Newsticker plus Bildbeschriftungen zu integrieren. „Ein absoluter Mehrwert für unsere Gäste“, freut sich Heike Skorianz vom Gipfelhaus. „Mit dieser innovativen Technik ist es möglich, dass die Gäste optimale Informationen über umliegende Berge und zusätzliche Infos über Hotspots und Ausflugsziele erhalten.“

Schelander, Hohenwarter, Scherwitzl, Duller, Alex und Heike Skorianz.

Wie funktioniert Virtual Reality?
Es reicht ein Cardboard aus Karton mit integrierten Linsen – damit wird jedes moderne Smartphone zur „Virtual Reality Brille“. Durch den Scan des Codes auf der Seite des Cardboards mit der Handykamera öffnet sich die VR-Darstellung. Das Handy errechnet für jedes Auge ein eigenes Videobild. Die Linsen der Brille projizieren die Bilder in das linke und rechte Auge. Dreht und neigt man den Kopf, erfassen die Gyrosensoren im Handy die Bewegung und errechnen blitzschnell Bilder für die neue Blickrichtung. Im Kopf des Betrachters entsteht dann der reale Eindruck direkt vor Ort zu sein. Dank Darstellung im Handy-Internetbrowser ist abgesehen vom QR-Code-Scanner kein App Download erforderlich.

Präzisere Wettervorhersagen möglich
Mit der Kamera kann man mehr sehen, als mit freiem Auge. Das Mondlicht reicht bereits aus, dass die Wiesen in der Nacht grün erscheinen, sowie Wolken und Sterne zu sehen sind. Das eröffnet auch ganz neue Möglichkeiten zur meteorologischen Nutzung:
„In einer Zeit, in der die Ansprüche an präzise Wettervorhersagen immer größer werden, bietet uns diese Kamera wertvolle Informationen“, erklärte Mag. Gerhard Hohenwarter, Kundenservice Kärnten der ZAMG (Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik). Wie hat sich die Hochnebelgrenze über Nacht verändert, wo liegt die Schnellfallgrenze etc. sind Beispiele. Zugleich werden auch wertvolle Infos für den Flugverkehr geliefert.

Entwickelt und errichtet wurde das Kamerasystem von der Klagenfurter Firma WMS
WebMediaSolutions GmbH, zu deren Portfolio 360° Panoramakamerasysteme, Webcams und Wetterstationen für Tourismus, Bau und Meteorologie zählen. Auch automatische
Fotodrucksysteme u. a. bei Sommerrodelbahnen in den USA oder der „Harmony of the Seas“, dem weltweit größten Kreuzfahrtschiff installierte das junge, aufstrebende Unternehmen. „Am hart umkämpften Tourismusmarkt ermöglichen wir der Region Mittelkärnten mittels Virtual Reality Wetterpanoramabilder auf innovative Weise neue Gäste anzusprechen und die Kundenbindung zu steigern“, freut sich WMS WebMediaSolutions Geschäftsführer DI (FH) Robert Schelander über die rund um die Uhr aktualisierten virtual realityfähigen Bilder der Kamera.