Die kreativen Unternehmer aus der Kärntner Film- und Musikszene ließen sich von Vertretern der wichtigsten österreichischen Film-Förderinstitute informieren.

Fotos: WKK/Wajand

Die Fachvertretung Film- und Musikwirtschaft der Wirtschaftskammer Kärnten organisierte gemeinsam mit der Carinthia Film Commission einen informativen Abend. Dieser Stand ganz im Zeichen von „Förderungen“ und rund 80 Unternehmer aus der Branche anlockte.

Die Fachvertretung Film- und Musikwirtschaft ist die Vertretung von über 240 Kärntner Unternehmen aus den Bereichen Film und Ton. Klaus Graf, Vorsitzender der Fachvertreter, betonte in seiner Begrüßung die hervorragenden Arbeiten der heimischen Unternehmer in den Bereichen Bewegtbild und Audio. Das Filmland Kärnten glänzt mit grenzüberschreitenden Projekten in den Bereichen Werbefilm, Fernsehfilm und Dokumentarfilm sowie mit Ton- und Musikproduktionen. Sie ist auch im Bereich Filmverleih/Filmstudio vorne dabei.

Vor Ort waren neben dem neuen Landesrat für Tourismus und Wirtschaft, Ulrich Zafoschnig, auch Landeshauptmann Peter Kaiser in seiner neuen Rolle als Kulturreferent. Er sprach über die Wichtigkeit, unser Land als Filmstandort zu positionieren und zu stärken und unsere Unternehmer zu unterstützen.

Filmförderung durch die Carinthia Film Commission

Die bestehende Filmförderung über die Carinthia Film Commission (CFC) ist in diesem Zusammenhang ein wirtschaftlich sehr wichtiges Projekt. Die beeindruckende Landschaft und die kulturelle Vielfalt des Landes in nationalen und internationalen Film- und Kinoproduktionen sichtbar zu machen ist das Ziel. National und international tätige Filmschaffende haben über die seit 2015 bestehende Service- und Beratungsstelle neben Fördergeldern auch professionelle Unterstützung und Kooperationen zu heimischen Unternehmen erhalten.

Doch nicht nur die Kärntner Förderlandschaft wurde gestern thematisiert. Schwerpunkt des Abends waren die Informationen der Vertreter und Leiter der österreichischen Förderstellen. Direktor Roland Teichmann informierte über das Österreichische Filminstitut, Geschäftsführer der RTR Oliver Stribl über den Fernsehfonds Austria. Sowie Vorsitzender Wolfgang Schneider berichtete über die Richtlinien der FISA (Filmstandort Austria).

Die Unternehmer vor Ort nutzten diese wichtigen Kontakte nach Wien für Gespräche über Projekte und gemeinsame Entwicklungen. Der Abend endete im gemütlichen Ausklang in der schönen Atmosphäre des Lustgartens sowie Gesprächen zwischen den Unternehmerkollegen.