Ein Rennen um die Welt, internationale Fachleute sowie Studierende aus zwölf Na­tionen: Infineon Villach ist aktuell der Hotspot für die Energiesparchips der Zukunft.

v.r.n.l. Innovationsmanager und Organisator der Infineon WinterSchool, Günther Wellenzohn, Sabine Herlitschka, Vorstandsvorsitzende Infineon Technologies Austria, Prof. James A. Cooper, Purdue Universität Sante Fe & Experte in der SiC-Forschung sowie zwei TeilnehmerInnen der WinterSchool mit einem Wafer aus Siliziumkarbid, das im Mittelpunkt der WinterSchool und eines internationalen Wettbewerbs von Infineon Austria stand.

„Ready, SiC, Go!” Dieses Infineon-Rennen ist kein gewöhnliches – es geht nicht um die schnellsten Beine, sondern um die hellsten Köpfe und besten Ideen. Der von Infineon Austria initiierte weltweite Wettbewerb „Infineon`s Incredible SiC Race“ ist ein innovativer Ansatz, um Fachkräfte zu gewinnen. Im Mittelpunkt steht das neue Halb­leitermaterial Siliziumkarbid (SiC). Der Zieleinlauf fand diese Woche bei Infineon in Villach statt.

65 Studierende aus zwölf Nationen – u.a. aus Österreich, Italien, Deutschland, Dänemark, den USA, China oder Brasilien – und von mehr als 20 Universitäten waren vom 26. Februar bis 2. März 2018 zu Gast bei Infineon. Eine ganze Woche lang besuchten die Studentin­nen und Studenten im Rahmen einer „WinterSchool“ Vorlesungen von internati­onalen Expertinnen und Experten zu Siliziumkarbid. Und sie hatten die Möglichkeit, Infineon und Kärnten näher kennenzulernen. Die Gewinner des „SiC Race“-Wettbewerbs wurden heute gekürt und kommen von der Universität Bayreuth (Deutschland). Sabine Herlitschka, Vorstandsvor­sitzende von Infineon Austria: „Infineon Villach arbeitet als we­sentlicher Entwicklungs- und Innovationsstandort im Konzern bereits seit längerem mit neuen Halbleiter-Technologien. Wir sehen in diesem Bereich ein enormes Wachstums­potenzial und der Konzern setzt mit einem globalen Kompetenzzentrum für neue Halb­leitermaterialien auf Villach. Vorsprung durch Know-how spielt hier die zentrale Rolle. Dazu gehört es auch, sich als Unternehmen frischen Input und neue Ideen ‚out of the box‘ zu holen. Mit außergewöhnli­chen Aktivitäten wie etwa dem ‚SiC Race‘ bringen wir innova­tive Köpfe und Ideen zusammen.“

Experten aus Amerika und Japan
DIE Experten auf dem Gebiet der Siliziumkarbid-Forschung sind James A. Cooper von der Purdue Universität in Santa Fe (USA), Tsunenobu Kimoto von der Universität in Kyoto (Japan), Ulrike Grossner von der ETH Zürich (Schweiz) sowie Josef Lutz von der TU Chemnitz (Deutschland). Alle vier waren in Villach und hielten Vorträge im Rahmen der WinterSchool. James A. Cooper: „Siliziumkarbid stellt die nächste Generation von Leis­tungshalbleitern dar. Die Teilnahme an der diesjährigen WinterSchool war eine große Freude, da sie Experten und Studierende aus der ganzen Welt zusammenbringt. Denn das schnelle Wachstum in diesem Bereich hat einen dringenden Bedarf an jungen Wissen­schaftlerinnen und Wissenschaftlern geschaffen. Infineon gilt als weltweit führend bei SiC-Leistungshalbleitern und ihre Leistungs-MOSFETs mit CoolSICTM-Technologie sind aktuell die fortschrittlichsten Chips auf dem Markt. Mit diesem großen Engagement für die SiC-Technologie erwarte ich, dass das Unternehmen seine Stärke hier zukünftig rasch ausbauen wird.“

Globales Kompetenzzentrum in Villach
Der Infineon-Konzern setzt auf ein globales Kompetenzzentrum für Forschung, Entwick­lung und Fertigung von Siliziumkarbid-Halbleitern in Villach. Diese Energiesparchips auf Basis der Siliziumkarbid-Technologie, die in Villach entwickelt und gefertigt werden, ver­zeichnen bis zu 80 Prozent geringere Energie­verluste bei der Stromwandlung und redu­zieren bei gleicher Leistung die Baugrößen und die Systemkosten. Damit bilden sie die Grundlage für höchst effiziente, kleinere und leichtere Systemlösungen bei der Energie­wandlung oder in der Elektromobilität. Aktuell werden die SiC-Energiesparchips von Infineon bereits in Schnellla­destationen für Elektroautos oder Photovoltaikanlagen eingesetzt.

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