Lebererkrankungen künftig in einer einzigen Untersuchung feststellbar.
Das neue medizinische Gerät bietet ein breiteres Spektrum an Lösungen für das Screening, die Diagnose und die Überwachung von Lebererkrankungen. Persönliche Übergabe im Krankenhaus St. Veit: Heidi Horten-Goess und Prim. Dr.
Hartwig Pogatschnigg übergeben das medizinische Gerät an Prim. Dr. Franz Siebert, Prior Paulus Kohler, Gesamtleiter Mag. Michael Steiner, MAS und Förderkreis-Obmann Meinhard Aicher, PMBA. Foto: Barmherzige Brüder

Dank einer großzügigen Spende der Helmut Horten-Stiftung konnten die Ärzte der
Abteilung für Innere Medizin am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan
ein hochmodernes Ultraschallgerät in Empfang nehmen. Mit dem Gerät steht der
Abteilung ein spezielles, leistungsstarkes Werkzeug zur Verfügung, weshalb nun
Lebererkrankungen mit einem einzigen Untersuchungsgerät besser diagnostiziert werden können. Im Rahmen eines Besuchs im Ordenskrankenhaus wurde das High-tech
Sonografie-Gerät von Heidi Goess-Horten persönlich übergeben.

Chronische Lebererkrankungen stellen ein großes und steigendes Gesundheitsproblem dar, denn diese Erkrankungen bleiben allgemein bis zu einem sehr späten Stadium symptomlos und unerkannt, aber sie verschlechtern sich mit der Zeit. Schlussendlich kann dies zu
lebensbedrohlichen Komplikationen führen, wie beispielsweise Leberzirrhose und
Leberkrebs. Um die Ärzte des A.ö. Krankenhauses der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan
weiter in ihrem Kampf gegen solche Erkrankungen zu unterstützen, hat die Helmut Horten
Stiftung ein Premium-Ultraschallsystem LOGIQ S8 Ultraschallsystem inklusive Fibroscan
gestiftet.

Ultraschalldiagnostik auf höchstem medizinischem Niveau

Für das Ordenskrankenhaus in St. Veit ist die neue Errungenschaft ein „weiterer
wesentlicher Fortschritt in der Diagnostik“, so der Vorstand der Abteilung für Innere Medizin, Prim. Dr. Franz Siebert. Das Premium-Ultraschallsystem, zu dessen Präsentation Heidi Horten-Goess persönlich anwesend war, trägt entscheidend zur Verbesserung der diagnostischen Möglichkeiten bei Lebererkrankungen bei. Ultraschnelle und schmerzfreie Messungen von Leberfibrose, -zirrhose und -steatose, welche die Schlüsselparameter zur Beurteilung der Lebererkrankung darstellen, werden dadurch ermöglicht.

Den Patienten bleibt somit auch immer öfter die schmerzhafte Leberbiopsie erspart, bei der
ein Arzt eine Nadel in die Leber einführt, um eine Gewebeprobe zu entnehmen.
Dank an die Horten-Stiftung Geschäftsführer Mag. Michael Steiner, MAS freut sich über die mehr als 72.000 Euro dotierte Spende und sieht das neue Gerät als einen wichtigen Baustein in einer langen Kette von Investitionen, die in den letzten Jahren erfolgt sind und richtete sich dankend an die Helmut Horten-Stiftung: „Wir danken der Stiftung und insbesondere Heidi Horten-Goess für die großzügige Spende.“

Horten-Stiftung:
Im Dienst der guten Sache

Prim. Dr. Hartwig Pogatschnigg, Vertreter der Horten-Stiftung, ergänzt: „Neben der besten
fachlichen Qualifikation aller Mitarbeiter benötigt ein Krankenhaus auch die neuesten
medizinischen Geräte, um den Patienten beste medizinische Versorgung bieten zu können.“
Die Helmut Horten Stiftung Sekirn wird von Heidi Horten-Goess geführt und gehört zu den bedeutendsten gemeinnützigen Stiftungen des Landes Kärnten im Bereich des Gesundheitswesens, in erster Linie auf dem Gebiet der Heilbehandlung und Krankenpflege. Gefördert werden vor allem Anschaffungen von Instrumenten und Apparaten, die den Kärntner Patienten direkt zugute kommen.