Wir haben die Kärntnerinnen und Kärntner gefragt, was ihre größten Sorgen sind. Und die Antwort war eindeutig: Für 86 Prozent waren es finanzielle Sorgen und auf Rang drei folgte nach sozialem Unfrieden (79 Prozent) die nächste Sorge ums Geld, nämlich eine unzureichende Pension (71 Prozent). 38 Prozent sind sich im Klaren darüber, dass private Vorsorge nötig sein wird. Und stolze 64 Prozent sorgen auch bereits vor. „Diese Ergebnisse zeigen uns deutlich, wie klar die Kärntnerinnen und Kärntner bereits erkannt haben, dass das staatliche Pensionssystem alleine ihnen nicht den erhofft sorgenfreien Lebensabend garantieren kann“, zu diesem Schluss kam Raiffeisen Landesbank Kärnten Vorstandsdirektor Georg Messner heute bei einer Pressekonferenz gemeinsam mit UNIQA Österreich Vorstand Klaus Pekarek, der für den Bankenvertrieb und damit für die Marke Raiffeisen Versicherung verantwortlich ist und Rainer Schnabl, Vorsitzender der Geschäftsführung der Raiffeisen KAG .

Klaus Pekarek, Georg Messner, Rainer Schnabl (v.l.n.r). Fotot: Raiffeisen Landesbank Kärnten / Just

„Bereits heute vertrauen rund 90.000 Kärntnerinnen und Kärntner bei der Vorsorge auf Raiffeisen. Professionelle und persönliche Beratung unserer Kunden steht bei uns im Mittelpunkt. 500 bestens ausgebildete Kundenbetreuer beraten vor Ort, von Mensch zu Mensch. Wir empfehlen, mehr vom Geldvermögen in langfristige Veranlagungsformen zu investieren. Daher bringen wir ein Produkt auf den Markt, das unseren Kunden die Chance bietet, sich in Einem gegen Risiken abzusichern und gleichzeitig für die Pension zu veranlagen,“ berichtet Georg Messner.

Die Fondsgebundene Lebensversicherung

Das Pensionssystem, wie es heute dasteht, stößt an die Grenzen der Finanzierbarkeit. Wer seinen Lebensstandard auch in der Pension erhalten will, muss privat vorsorgen. Die erste Säule –die staatliche Pension – ist zwar ein wichtiges Fundament, aber nur eine Grundsicherung. „Mit der Fondsgebundenen Lebensversicherung bringen wir ein Produkt auf den Markt, das den Kunden hilft, die drohende Pensionslücke zu schließen,“ begründet Klaus Pekarek den Vorstoß. „Pensionsvorsorge ist eines der ganz großen Zukunftsthemen. Daher haben wir jetzt dieses neue Vorsorgeprodukt zu unserer Lösungspalette hinzugefügt. Fondsgebundene Lebensversicherung bedeutet versichern und veranlagen in Einem.“

Bei der Fondsgebundenen Lebensversicherung gibt es eine Ansparphase, in der Geld für die Pension in Fonds investiert wird. In dieser Phase kann man sich gegen Risiken, die das Leben mit sich bringt, wie Ableben, Berufsunfähigkeit oder schwere Erkrankung versichern. Damit steht dem Kunden, sobald der in der Auszahlungsphase ist, eine Pension in der zugesagten Höhe uneingeschränkt bis an sein Lebensende zu.

Rechtzeitig starten – vom Kapitalmarkt profitieren

Der Zeitpunkt, wann mit dem Ansparen begonnen wird, ist ganz entscheidend dafür, wie hoch die Pension am Ende ausfällt. Je früher man damit anfängt, desto höher wird die Pension sein, weil für deren Bemessung die Berechnungsgrundlagen zum Abschlusszeitpunkt herangezogen werden. Der dritte große Vorteil einer Lebensversicherung gegenüber einem klassischen Ansparprodukt ist der Steuervorteil, weil sich über die Jahre die Versicherungssteuer weniger stark niederschlägt als die Kapitalertragsteuer.

Pekarek: „Wir wenden uns mit der Fondsgebundenen Lebensversicherung an den ertragsorientierten Anleger, der Sicherheit sucht und steuerlich optimieren will. Wenn man kurzfristig denkt, kann bei Wertpapieren ein gewisses Risiko bestehen. Aber Statistiken zeigen, dass je länger eine Veranlagung – beispielsweise in Aktien – besteht, die Wahrscheinlichkeit von Verlusten zurückgeht. Außerdem können Wertpapiere langfristig höhere Renditen bieten als viele andere Geldanlagen.“

Raiffeisen Strategiefonds

Während der Ansparphase wählt der Kunde gemeinsam mit dem Bankberater, abgestimmt auf das Anlegerprofil, die individuelle Veranlagungsstrategie aus. Aus den vier Strategien „Sicherheit, Ertrag, Wachstum oder Active Aktien“ kann entsprechend der Risikoneigung gewählt werden. „In den vergangenen 20 Jahren haben die Fonds solide und nachhaltig performt. An der Wertentwicklung von durchschnittlich vier Prozent pro Jahr – wie beispielsweise in der Ausgestaltung „Ertrag“ –  zeigt sich die hohe Qualität der Produkte“, so Rainer Schnabl zum langjährigen track record. Die Veranlagung beruht auf einer breiten Streuung von Aktien, Anleihen, Immobilien, Rohstoffen und Schwellenländern. Mit den Raiffeisen Strategiefonds konnten die „Jumbos“ unter den österreichischen Investmentfonds für die Fondsgebundene Lebensversicherung gewonnen werden.

Risiko gemeinsam mit dem Bankberater steuern

Durch die Auswahl des passenden Fonds kann das Risiko genau auf die Investitionsstrategie oder Lebensphase abstimmt werden. Die Kunden entscheiden gemeinsam mit ihrem Bankberater, welches Risiko sie gehen wollen. Hier reicht die Palette von einem Aktienfonds, der deutlich riskanter ist, bis hin zu gemischten Fondsprodukten, die hinsichtlich ihrer Risikoorientierung auf Wachstum, Ertrag und Sicherheit ausgelegt sind. „Wir bieten den Kunden am Ende der Ansparphase – also je näher die Pension kommt – an, dass wir automatisch ihr angespartes Kapital in einen sicherheitsorientierteren Fonds umschichten“, so Pekarek.