Claudia Höller, Finanzvorständin der Erste Bank Oesterreich

Die Erste Bank konnte den Anteil der weiblichen Führungskräfte in fünf Jahren um 25 Prozent steigern. Während im Jahr 2012 32 Prozent dieser Stellen weiblich besetzt waren, sind es aktuell 40 Prozent. „Endlich sind wir in der Normalität angekommen. Es wäre schön, wenn wir nicht mehr über jung, alt, weiblich oder männlich, groß oder klein reden müssten. Weibliche Führungskräfte, Diversität generell sollten Normalität sein. Das ist der nächste Reifegrad des Unternehmens und daran müssen wir alle weiter arbeiten“, so Claudia Höller, Finanzvorständin der Erste Bank Oesterreich. 

4 von 10 Führungspositionen sind in der Erste Bank Oesterreich in weiblicher Hand. Das ist das erfreuliche Ergebnis vieler Maßnahmen, die die Erste Bank gesetzt hat, damit sich Mitarbeiterinnen auf einen solchen Karriereschritt vermehrt einlassen. „Frauen gehen tendenziell von 120 Prozent Leistung aus und trauen sich weniger zu als Männer. Frauen könnten viel öfter sagen: `Ich probiere es einfach aus.` Mehr als dass es nicht reicht, kann nicht passieren.“ so Höller weiter.

Die Gründe für die Zurückhaltung bei Frauen in der Arbeitswelt sind vielfältig. Vorrangig stehen oftmals die Doppelbelastung von Job und Familie, aber auch die mangelnde Selbstsicherheit beziehungsweise der fehlende Mut, einem Karriereschritt im Weg. Die Erste Bank hat deshalb bereits vor fünf Jahren ein umfangreiches Paket geschnürt, um Frauen bei ihrem Karriereweg zu bestärken. Das Angebot umfasst unter anderem fachspezifische Ausbildungen für Frauen, Mentoring-Programme, ein eigenes Frauennetzwerk „Erste Womens Hub“ samt Veranstaltungen sowie flexible Rahmenbedingungen zur Vereinbarung von Beruf und Privatleben. Außerdem gilt es, ein ausgewogenes Verhältnis von Nachbesetzungen und bei der Talenteförderung im Auge zu behalten. „Klar ist, dass die Auswahl von Führungskräften ausschließlich nach menschlicher und fachlicher Qualität erfolgt“, betont Höller abschließend.

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