Bereits zum zweiten Mal findet heuer der Krebstag im Klinikum Klagenfurt am Wörthersee statt. Namhafte Experten aus ganz Kärnten laden die Bevölkerung am 3. März 2018 von 9.45 bis 16 Uhr zum 2. Kärntner Krebstag. Interessante Vorträge, begehbare Organmodelle und eine Diskussion mit Experten stehen am Programm. Der Eintritt ist frei.

Foto © KABEG: v.li: Prim. Univ.-Prof. Dr. Reinhard Mittermair, Prim. Dr. Wolfgang Raunik, Prim. Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Eisterer
Kampf gegen den Krebs bleibt Herausforderung

In Österreich erkranken jährlich ca. 40.000 Menschen neu an Krebs. 3.500, rund acht Prozent, sind es in Kärnten. „Der Kampf gegen den Krebs ist und bleibt eine Herausforderung für Patienten, deren Angehörige und auch für die Ärzte“, sagt Prim. Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Eisterer, Abteilungsvorstand der Inneren Medizin und Hämatologie sowie internistischen Onkologie am Klinikum Klagenfurt.

Die Zahl der Krebserkrankungen ist weiter im Steigen, nicht zuletzt wegen der immer älter werdenden Bevölkerung. „Gleichzeitig lassen sich diese jedoch immer besser diagnostizieren und auch besser behandeln, weshalb die Sterblichkeitsrate deutlich rückläufig ist“ erklärt Eisterer.

2. Kärntner Krebstag

Im Rahmen des 2. Kärntner Krebstages informieren Experten aus ganz Kärnten schwerpunktmäßig über die Fortschritte in der Behandlung seltener Tumoren wie Kopf-Hals-Tumoren, Hirntumoren oder Eierstockkrebs. Daneben werden häufige Erkrankungen wie der Brust- und der Prostatakrebs besprochen. Weitere spannende Themen sind aktuelle Ergebnisse aus der Forschung, die Frage nach der Verteilungsgerechtigkeit der Mittel oder die Rehabilitation nach einer Krebserkrankung. Außerdem stellt sich die Krebshilfe Kärnten als Service für Betroffene und Angehörige vor, zahlreiche Selbsthilfegruppen werden ebenfalls vor Ort sein.

Neben diesem umfassenden Vortragsprogramm werden auch ein begehbares Kopfmodell sowie ein Modell der Leber und Bauchspeicheldrüse ausgestellt sein. Abschließendes Highlight ist eine Podiumsdiskussion um 15 Uhr, wobei Fragen aus dem Publikum beantwortet werden.

Alle Informationen unter www.krebstag.at