Beim 10-jährigen Jubiläum der Plattform „Verwaiste Eltern“ im Stift St. Georgen am Längsee, stand nicht das Feiern einer Dekade im Vordergrund, sondern der gemeinsame, wertschätzende Rückblick auf den Entwicklungsprozess, vom Aufkommen einer Idee bis hin zu einer stützenden Einrichtung für Betroffene.

V.l.n.r.: Astrid Panger (Leiterin der PVE), Martina Klementin (Moderation), Mag.a Christiane Eberwein (fachliche Leitung der PVE), Foto: PVE

Die Plattform „Verwaiste Eltern“ ist in dieser Form einzigartig  in Österreich und bietet vor Allem Eltern, welche ihr eigenes Kind verloren haben, Hilfe und Unterstützung. Ein großes Netzwerk von zertifizierten Trauerbegleitern, psychologischem Fachpersonal und Unterstützern ist in den letzten zehn Jahren herangewachsen und bietet Betroffenen (unterstützt werden Eltern und Geschwisterkinder, Großeltern sowie Freunde und Kollegen) unbürokratisch und konfessionsübergreifend individuelle Hilfe an. Die zwei Säulen der Plattform stellen, einerseits die Beratung von Betroffenen und andererseits die Sensibilisierung von Fachkräften durch Schulungen, Seminare und Vorträge.

Durch das Programm führte Martina Klementin. Musikalisch umrahmt wurde die Feier durch  die Musikgruppe Sinnchron Trio. Vertreter vom Land Kärnten,  des Landesschulrates, der Bezirkshauptmannschaft St.Veit und viele mehr waren anwesend und brachten Ihre Anerkennung zum Ausdruck.