Günther Goach, KK/AK_Jost und Bayer

AK Präsident Günther Goach begrüßt Einigung zwischen SPÖ, Neos und FPÖ im Finanzausschuss zur Abschaffung der Mietvertragsgebühr: „Arbeitnehmer müssen bei den Wohnkosten entlastet werden. Wir haben die Abschaffung dieser überfälligen Gebühr lange gefordert – jetzt gilt es, im Parlament Nägel mit Köpfen zu machen.“

Der Präsident der Arbeiterkammer Kärnten rechnet die Ersparnis für Kärntner Mieter vor: „Bei einer Kärntner Durchschnittsmiete von 550 Euro beträgt die Gebühr zur Errichtung eines Mietvertrages zumindest 200 Euro – dies erspart sich der Mieter in Zukunft bei den Anfangskosten und auch bei jeder Verlängerung eines Mietvertrages.“ Die Mietvertragsgebühr muss bisher sowohl von Mietern, die privat als auch genossenschaftlich mieten, bezahlt werden.

Die Berechnungsgrundlage bildet die Monatsmiete inklusive Betriebs- und Heizkosten mal Dauer des Mietvertrages (z.B. 36 Monate) zuzüglich der einmaligen Leistungen (Investitionsablösen, Baukostenbeiträge, Kaution). Die Mietvertragsgebühr beträgt einen Prozent.

„Wir begrüßen, dass sich drei Parteien dazu entschlossen haben, unserer langjährigen Forderung nach Abschaffung dieser unnötigen Gebühr anzuschließen und erwarten uns den diesbezüglichen Beschluss in der Nationalratssitzung am 12. Oktober. Damit ist wieder ein richtiger Schritt in Richtung leistbares Leben getan“, schließt Goach.